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Die letzten Schulwochen – Hitzefrei-Hoffnung und Hirnleere

Es ist die besondere Zeit im Jahr, in der alle nur noch zur Schule schlurfen und sehnlichst auf die Sommerferien warten. Die Temperaturen steigen, doch die Motivation sinkt. Dann weiß man: Die Ferien stehen vor der Tür. Doch wenn wir ehrlich sind, geht es in den letzten paar Schulwochen nur noch ums Überleben und darum, vielleicht noch die ein oder andere gute Note einzuheimsen – wenn das nicht schon zu spät ist. Aber dafür hatten wir ja eigentlich das ganze Schuljahr genügend Zeit. Wir alle schwanken zwischen: „Ich gebe jetzt alles für die bessere Note im Zeugnis“ und „Ich gebe gar nichts mehr, das Thema ist eh schon durch“. Das ist durchaus eine schwere Situation für uns alle, auch für die Lehrer. Denn die müssen uns schließlich motivieren, noch weiter zu machen.

Vor allem jetzt, wenn die Tage immer heißer werden, die Noten ja eigentlich schon alle feststehen und die Vorfreude auf den anstehenden Urlaub steigt, freut man sich über jeden zusätzlichen Stundenausfall oder freien Tag, der dazu kommt.

Eigentlich steht ja noch Unterricht an. Eigentlich. In Wirklichkeit sitzen wir nur noch da, wiederholen ein wenig das, was wir schon können und hoffen alle auf das magische Wort: HITZEFREI. Auch der Vertretungsplan steigert nicht gerade die Motivation von uns Schülern.

Aber wenn wir ehrlich sind, hat diese Zeit doch auch etwas Schönes an sich. Der Druck ist weg, die Sorgen aufgrund der (Abschluss-)Arbeiten verfliegt und manchmal entstehen auch genau dann, an diesen chaotischen und fast unnötigen Tagen die schönsten Geschichten. Es ist die Zeit, in der Schule für einen kurzen Moment nicht nur ein Platz des Lernens ist, sondern auch einfach mal ein Platz des gemeinsamen Durchhängens, des Abschaltens. Langsam riechen alle den Sommer und plaudern über die Pläne in den Ferien. Manche haben richtig viele Dinge vor und manche wollen einfach das Zuhause sein genießen und abschalten. So ist es richtig und ich denke, dass sich mittlerweile jeder auf die sechs anstehenden besten Wochen im Jahr freut.

 

Chiara Meyn

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