Das Theaterstück „Fahrenheit 451“, das am 09. Dezember in Itzehoe aufgeführt wurde, spielt in der Zukunft und behandelt das Thema Bücher. Es geht auf einen bekannten Roman des Amerikaners Ray Bradbury aus dem Jahr 1953 zurück.

Feuer ist sauber, Feuer ist rein. Feuer verbrennt alles…

Die Feuerwehr hat die Aufgabe, alle Bücher zu verbrennen. Unter ihnen Guy Montag. Eines Tages kommt es zu einem Einsatz in der Nachbarschaft. Eigentlich ein Routineeinsatz, doch an diesem Tag sind es nicht allein die Bücher, die verbrennen. Eine Frau lässt sich und ihre Bücher in Flammen aufgehen, bevor die Feuerwehr die Möglichkeit dazu hat. Bücher scheinen also mehr zu sein, als nur aneinandergereihte Buchstaben. Dies erkennt auch Guy Montag, während er die ersten Zeilen eines aus dem Hause der Frau geretteten Buches liest.

Mildred, Montags Ehefrau, blendet die Welt mit Schlaftabletten aus und schwärmt anstatt von Büchern von einer neuen Fernsehwand.

Das Gegenteil davon ist die knapp 17-jährige Clarisse. Sie ist die neue Nachbarin, liebt den Wald und stellt sich philosophische Fragen über das Leben.

Guy versucht Mildred zu überreden, die Bücher zu behalten und zu lesen. Diese jedoch weigert sich, sich mit dem Thema Bücher auseinander zu setzen.

Der Feuerwehrhauptmann stattet dem Ehepaar einen Besuch ab und möchte beide überzeugen, die Bücher zu verbrennen. Mildred lässt sich von seinen Ideen begeistern, während sich Guy dagegen sträubt und dadurch fast verrückt wird.

Guy beschließt daraufhin, sich an den Mentor zu wenden, den Clarisse ihm zuvor schon empfohlen hat.

Der Mentor unterstützt Guy mithilfe einer Art Knopf im Ohr, durch den man hören und sprechen kann. Er gibt Guy Tipps, die dieser mehr oder weniger ausführt.

Immer verzweifelter wird Guy und flieht schließlich hals über kopf während einer wilden Verfolgungsjagd in den Wald. Dort trifft er eine Gruppe von Menschen, die Texte wichtiger Bücher auswendig lernen, um das Wissen für die Nachwelt festzuhalten.

Unser Fazit zum Stück

Positiv finden wir, dass das Stück zum Nachdenken anregt, auf die Nachteile der Digitalisierung aufmerksam macht und einem die Vorteile von Büchern vor Augen geführt werden. Es wurde viel Raum für Interpretationen gelassen, wodurch die Geschichte leider teilweise unklar geworden ist. Da die Geschichte in der Zukunft spielt, ist auch das Bühnenbild sehr futuristisch-grau gewesen, was uns nicht so gut gefallen hat. Das Stück hatte sehr lange Dialoge und durch die gleichen Schauspieler in unterschiedlichen Rollen war schwer zu erkennen, welcher Charakter dargestellt werden sollte. Allerdings waren die Rollen toll ausgearbeitet und Persönlichkeiten zu erkennen. Außerdem hatten die Figuren tolle Kostüme, welche ihre Persönlichkeit unterstützt haben.

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