Was ist Feminismus?

Menschen, die für den Feminismus stehen, stehen für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Ihr Ziel ist es vor allem, die Diskriminierung zu beenden.

Kampf für die Gleichberechtigung der Frau

Bereits seit über 100 Jahren setzten sich Menschen für die Gleichberechtigung ein.

Der erste Weltfrauentag war im Jahre 1911. Er sollte den Kampf der sozialistischen Organisationen für die Gleichberechtigung symbolisieren. In der Weimarer Verfassung vom 01.08.1919 steht: ,,Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten.“ Von da an hatten Frauen und Männer dieselben Rechte, aber noch lange keine Gleichberechtigung. 1938 entwickelten sich die Rechte der Frau zurück. Alles, was mit dem Feminismus zu tun hatte, wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verboten.

1960 wurden die feministischen Organisationen wieder aktiv. Neben der Selbstbestimmung, der Mitsprache in der Politik und dem Ausüben von hochrangingen Berufen, forderten die Feministinnen und Feministen, dass das Verbot vom Schwangerschaftsabbruch aufgehoben wird.

2005 setzte Deutschland ein Zeichen für den Feminismus, denn zum allerersten Mal gab es eine Bundeskanzlerin. Angela Merkel wurde zur „mächtigsten Frau der Welt“ ernannt.

Quelle:  https://www.boell.de/de/2018/07/03/von-welle-zu-welle

Ziele für die nachhaltige Entwicklung der Welt

Jeder hat schon einmal von den 17 Weltzielen der UN gehört. Das fünfte Ziel ist es, die Geschlechter gleichzustellen. Darunter versteht man, dass Diskriminierungen und Gewalt gegenüber Frauen beendet werden. Dazu zählen auch alle unmenschlichen Taten wie die Genitalverstümmelungen.
Das Menschenrecht verbietet es, diese Tat durchzuführen. Trotzdem ist dies in einigen Ländern Tradition. Frauen, die dies durchleben müssen, haben ihr ganzes Leben lang Schmerzen. Auch die Zwangsheirat oder die Frühheirat sollen untersagt werden.

Männer im Feminismus?! 

Durch den Feminismus wird automatisch ein Bild des Mannes dargestellt. Wenn man sich das fünfte Ziel ,,Geschlechtergleichheit“ von den 17 Weltzielen ansieht, wird indirekt kein gutes Bild des Mannes dargestellt. Aus diesem Grund wirkt es sich positiv aus, wenn Männer sich für den Feminismus einsetzen. Unsere Gesellschaft wird dadurch stärker und wächst somit auch zusammen.

Kleine Worte große Wirkung

Es sind kleine Worte wie „Fräulein“ ( unverheiratete Frau ohne Kinder), „Karrierefrau“ (eine Frau, die nur auf ihre Karriere achtet) oder „Powerfrau“ (im Gegensatz zu Männern sind nur einige Frauen stark), die veranschaulichen, dass es keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gibt.

Wenn man diese Wörter mit dem männlichen Geschlecht gleichsetzt, dann gibt es kein sprachliches Pendant (Pendant = Gleichstellung), z. B.:  Powerfrau= Powermann; Karrierefrau = Karrieremann.

*Die Anrede „Fräulein“ wurde vor knapp 50 Jahren abgeschafft, da der Beziehungsstatus einer Frau nicht durch den Begriff ,,Fräulein“ öffentlich preisgegeben werden sollte und dadurch auch nicht beurteilt werden konnte.

 

Wie steht ihr zu dem Thema Feminismus?  Dieses Thema begegnet einem oft und ist ein wichtiger Diskussionspunkt in der Gesellschafft.

 

3 Kommentare
  1. Andy
    Andy sagte:

    Die einzigen Frauen, die in Deutschland jemals wirklich gleichberechtigt waren, waren die in der DDR. Kann mich noch gut an das wunderbar entspannte Verhältnis zwischen Männern und Frauen erinnern, als die sexuelle Belästigung noch nicht erfunden war. Damals waren die Männer Partner, Geliebte und Freunde der Frauen und nicht ihre Feinde, wie es der heutige Geschlechterkrieg suggeriert. Es war die Zeit, als die Männer noch richtige Männer waren und Frauen noch richtige Frauen, selbstbewusst und zupackend, aber trotzdem sexy. Keine weinerlichen Mimosen, die bei jedem männlichen Blick einen Angriff vermuten und Genderschreibe als Krücke für ihr schwaches Selbstbewußtsein einfordern. Und die sich nur die Rosinen herauspicken und das für Gleichberechtigung halten. Frauen und Männer sind grundverschieden, aber nur zusammen stark als gegensätzliche Pole ein und derselben Sache. Damit war es leider zu Ende, als die DDR-Frauen ihre Gleichberechtigung beim Gleichstellungsbeauftragten abgeben mussten. Was dabei herausgekommen ist, sieht man an den grünen Weibchen von heute.
    Den Zusammenhalt von Mann, Frau und Familie zu zerstören war und ist die eigentliche Aufgabe des Genderismus und seiner Sturmabteilung Feminismus.

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  2. Andy
    Andy sagte:

    Wo ist denn mein Kommentar von gestern? Gehe ich recht in der Annahme, daß nur links-feministische Jubel-Meinungen akzeptiert werden? Wenn schon gefragt wird, wie man dazu steht, können aber auch andere kommen. Tja, so kennt man den linken Meinungskorridor, es sind alle Meinungen zulässig, sofern sie von unserer nicht abweichen.

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    • Catharina Grünhagen
      Catharina Grünhagen sagte:

      Wir sind eine Schülerzeitung. Die Schüler brauchen gelegentlich etwas Zeit, um über die Freigabe von Kommentaren zu entscheiden, speziell, wenn es sich um solche mit latent aggressivem Tonfall handelt.

      Antworten

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