GMS unzensiert gewinnt Wettbewerb der Provinzial
Wir haben gewonnen! Die Provinzial hat „GMS unzensiert“ als beste Schülerzeitung Schleswig Holsteins ausgezeichnet.
Am 08. Juni 2026 fuhren wir, Emily, Chiara und Mateo gemeinsam mit Frau Böteführ nach Flensburg, um unseren Gewinn einzulösen. Auf dem Programm stand ein Besuch des shz Medienhauses in Flensburg. Schon als wir ankamen, konnten wir sehen, wie riesig das Gebäude ist und wie viel Arbeit hier betrieben wird. Im Eingangsbereich wurden wir direkt vom Preisverleiher, Herrn Heiko Wischer, empfangen und begrüßt. Herr Wischer arbeitet in der Konzernkommunikation der Provinzial und verbrachte ebenfalls den Vormittag mit uns.
Wir durften in die professionelle Welt des Journalismus blicken und jede Menge Fragen an den Chefredakteur des shz (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlags) Gerrit Bastian Mathiesen stellen. Mit ausführlichen und teilweise auch erstaunlichen Antworten griff er die Fragen auf und nahm uns ein wenig in den journalistischen Arbeitsalltag mit. Ob es um Pressefreiheit, das Arbeiten mit KI (Künstlicher Intelligenz) oder den Wahrheitsgehalt von so manchen Politikeraussagen ging – über jedes Thema, das uns aktuell beschäftigt, haben wir uns lange ausgetauscht. Ganz offen antwortete Mathiesen darauf, ob KI genutzt wird oder nicht. Tatsächlich nutzt Chefredakteur Gerrit Bastian Mathiesen die KI gezielt, um Texte zu formulieren. Gerade weil immer schneller im Bereich des Journalismus gearbeitet werden muss, ist es fast unmöglich, ohne Künstliche Intelligenz im Zeitplan zu bleiben. Natürlich kontrollieren die Redakteure die Texte und prüfen den Wahrheitsgehalt, aber so ersparen sich die vielen Mitarbeiter eine Menge Zeit. Dazu haben wir uns über das heiß diskutierte Auftreten von Daniel Günther in der ZDF Show von Markus Lanz ausgetauscht. Herr Mathiesen hat sich zu diesem Zeitpunkt oft mit Frau Vivien Albers, der Pressesprecherin Günthers unterhalten und darüber gesprochen, wie denn das Gesagte wirklich gemeint war. Es war auf jeden Fall sehr spannend, solche Einblicke zu bekommen und zu wissen, wie viel Arbeit hinter der täglichen Zeitung steckt.
Anschließend schauten wir uns noch ein paar Räume, wie die Sprecherkabine oder das Büro an und bestaunten, wie ruhig es dort wirklich ist. „In der Sprecherkabine wird es nach einer gewissen Zeit sehr warm“, berichtet Mathiesen aus eigener Erfahrung. Man muss die ganze Zeit stehen, damit die Lunge aufgefaltet ist und man möglichst frei und deutlich spricht. Oft werden dort bestimmte Podcasts aufgenommen. Zu guter Letzt erhielten wir dann noch unsere Urkunde und machten Fotos.
Zusammengefasst war es ein interessanter und aufregender Tag und wir sind stolz, unsere Schule so gut präsentiert zu haben.

uz

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