Eine Panikattacke tritt plötzlich und meistens ohne irgendeinen Grund auf. Jedoch ist es eine eigentlich normale Reaktion auf Angst. Durch diese Angst wird Adrenalin ausgeschüttet, das auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Getriggert wird eine Panikattacke von Gedanken und allgemeinen Vorstellungen. 2% aller Menschen sind von Panikstörungen betroffen. Eine Attacke dauert circa 20 Minuten.

Symptome

Zu den Symptomen einer Panikattacke gehört, dass das Herz aufgrund des hohen Adrenalinspiegels schneller schlägt. Das Blut befördert mehr Sauerstoff zu benötigten Orten und es entsteht ein Schmerzgefühl in der Brust. Ein weiteres Symptom ist ein Schwächegefühl. Durch das schnelle und flache Atmen gerät man schneller ins Hyperventilieren. Der Betroffene nimmt schneller Sauerstoff auf und fühlt sich außerdem noch benommen. Ein weiteres Symptom ist, dass Betroffene schwitzen, wodurch der Körper schneller auskühlt. Außerdem wird der Betroffene blass, da das Blut in Areale des Körpers transportiert wird, wo es mehr gebraucht wird. Betroffene fühlen sich, als wenn sie ersticken. Dadurch atmen sie schneller und weniger Kohlendioxid aus. Die Pupillen weiten sich, da sie dadurch besser sehen können, für die „Flucht“. Die Verdauung wird langsamer, weil sie für die Flucht nicht wichtig ist. Dadurch wird dem Betroffenen übel. Da die Körperflüssigkeit in anderen Körperteilen eher gebraucht wird, fühlt sich der Mund trocken an.

Die Angst vor der Attacke

Für die Betroffenen sind solche Attacken sehr unangenehm. Oft interpretieren sie die Attacken falsch. Sie denken, dass sie zum Beispiel einen Herzanfall haben, oder dass sie sogar sterben. Eine weitere Furcht kann die Panikattacke noch verstärken: Manche Betroffene leben in ständiger Angst vor der nächsten Attacke.

Auslöser

Eine Panikattacke kann viele Auslöser haben, zum Beispiel große Menschenmengen oder enge Räume. Aber auch innere Empfindungen, die nichts mit dem Äußeren zu tun haben, können Auslöser sein. Die Attacken erschweren den Alltag erheblich. Betroffene haben Angst vor Aufgaben und sozialen Ereignissen. Die Folge: Sie vermeiden bestimmte Orte und Handlungen.

Behandlung

Behandelt wird die Panikstörung zum einen in Selbsthilfegruppen oder auch mittels einer kognitiven Verhaltenstherapie. Hierbei wird versucht, den Auslöser festzustellen, Vermeidungsverhalten zu verhindern und Befürchtungen zu entkräften.

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  1. […] Sozialleben und intime Beziehungen aus. Nicht selten tritt DIS zusammen mit Angst, Depression, Panikattacken, Suizidgedanken und Stimmenhören […]

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