Was ist Halloween eigentlich und welche Bedeutung hat dieses Fest für viele?

Halloween ist ein Volksbrauch am Abend und in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November.  Der Halloween-Brauch verbindet das christliche Kirchenfest „Allerheiligen“ mit alten alten keltischen Bräuchen und kommt ursprünglich aus Irland. Früher glaubte man, dass sich in dieser Nacht die Welt der Lebenden und die Welt der Toten berühren und miteinander vermischen. Der Name kommt von „All Hallows‘ Eve“ und bezeichnet den Abend vor Allerheiligen, so ähnlich wie „Heiligabend“ den Abend vor Weihnachten bezeichnet.
Für viele Leute ist Halloween auch heute noch eine wichtige Tradition, und sie waren deshalb unglücklich mit der diesjährigen Entscheidung.

Warum war Halloween dieses Jahr anders?

Da uns momentan das Covid-19 Virus durch jeden Tag begleitet, musste sich an Halloween einiges ändern.

War Halloween dieses Jahr überhaupt erlaubt??

Die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat dazu erklärt: ,,Auch wenn das für Kinder und Jugendliche sehr traurig ist, aber Halloween, so wie wir es kennen, geht in diesem Jahr nicht.“ Und auch Jakob Maske, Berliner Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte äußerte sich so: ,,Die ganz klare Empfehlung ist, den Brauch in diesem Jahr ausfallen zu lassen“. ,,Das Risiko einer Ansteckung sei einfach zu hoch“, so Maske. Doch um die Kinder nicht zu enttäuschen, suchten viele Eltern nach Alternativen. Sie sagten dazu: ,,Verbietet den Kindern nicht auch noch Halloween!“ Als Alternative stellten viele einen Korb vor die Tür, in den sie die Süßigkeiten in kleine Beutel verpackten. So konnten die Kinder sich die einzelnen Beutel aus dem Korb nehmen und es kam nicht zum Kontakt. Eine weitere Möglichkeit war auch noch, zu klingeln, den Beutel vor die Tür zu legen und 1,5 Meter Abstand zu nehmen. Manche hängten auch kleine Beutel mit Süßigkeiten an ihren Zaun. So konnten sich die Kinder einfach den Beutel nehmen. Trotzdem war es definitiv nicht das Gleiche wie zuvor.

Auch eine Freundin von mir zog dieses Jahr um die Häuser.

Sie berichtet:

,,Man hat den deutlichen Unterschied zu den letzten Jahren gemerkt. Viele Leute haben die Süßigkeiten vor die Tür gestellt. Sie lagen in einem Korb und man musste sich die in Tüten verpackten Süßigkeiten selber nehmen. Manche haben die Süßigkeiten auch einfach lose in eine Schüssel gelegt. Vereinzelt haben Leute die Tür auch geöffnet und wir haben uns mit eingehaltenem Abstand die Süßigkeiten genommen. Der Rest hat weder die Tür geöffnet, noch etwas rausgestellt. Auch wir haben kleine Tüten fertig gepackt und diese an unseren Zaun gehängt. Von dort konnten die Kinder sich die kleinen Tüten selbstständig abnehmen.“

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